Therapeutische Arbeit
Manchmal trägt der Alltag nicht mehr so wie früher. Etwas erschöpft sich, wiederholt sich oder bleibt unruhig — und lässt sich allein nicht mehr gut sortieren.
In meiner Praxis nehme ich mir Zeit, gemeinsam mit Ihnen genauer hinzuschauen: Was ist gerade wirklich wichtig? Was braucht Einordnung? Und welcher nächste Schritt kann Sie konkret unterstützen?
Ich arbeite nicht nach einem starren Programm. Je nach Anliegen verbinde ich drei Zugänge — kognitive Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie und kunsttherapeutische Arbeit. Welche Form passt, entscheiden wir gemeinsam.
Kognitive Verhaltenstherapie
Manche Muster kennen wir gut — und kreisen trotzdem weiter in ihnen. Die kognitive Verhaltenstherapie schaut nicht nur darauf, warum ein Muster entstanden ist, sondern vor allem: Wie wirkt es heute? Und was hält es aufrecht?
Wir arbeiten strukturiert an Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen — mit konkreten Übungen und Werkzeugen, die Sie in Ihren Alltag mitnehmen. Schritt für Schritt entsteht wieder Handlungsspielraum, wo vorher vieles festgefahren schien.
Häufige Themen sind Erschöpfung, innerer Druck, Grübeln, Selbstzweifel und belastende Gewohnheiten.
Gesprächstherapie
Manchmal braucht es zuerst keinen Plan, sondern einen ruhigen Raum. Einen Ort, an dem Sie aussprechen können, was Sie beschäftigt — ohne schnelle Antworten und ohne Bewertung.
Im Gespräch sortieren wir gemeinsam: Was gehört wirklich zu Ihrem Anliegen? Was ist Stress, was Beziehung, was alte Erfahrung? Verstehen kommt vor Verändern — und oft ist genau das der Anfang von Veränderung.
Für viele ist das der passende Einstieg, wenn vieles gleichzeitig belastet und noch unklar ist, wo man anfangen soll.
Kunsttherapie
Nicht alles lässt sich sofort in Worte fassen. In der kunsttherapeutischen Arbeit entsteht ein anderer Zugang: über Gestalten, Wahrnehmen und Ausdruck.
Es geht dabei nicht um künstlerische Leistung — Sie müssen nichts können. Wichtig ist der Prozess: Was zeigt sich, während Sie gestalten? Oft wird dabei greifbar, was im Gespräch allein noch keinen Platz gefunden hat.
Ich setze kunsttherapeutische Elemente gezielt ein — als eigenen Zugang oder in Verbindung mit dem therapeutischen Gespräch.
Gruppenformate
Neben der Einzelarbeit biete ich kleine Gruppenformate an — bis zu sechs Personen, 60 Minuten, in einem ruhigen, respektvollen Rahmen.
Jedes Treffen verbindet einen verständlichen thematischen Einstieg mit einer kleinen Übung zur Wahrnehmung oder Selbstregulation — und einem Impuls für den Alltag. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts von sich erzählen, was Sie nicht erzählen möchten.
Gruppen passen gut als niedrigschwelliger Einstieg, als Ergänzung zu Einzelterminen — oder wenn Sie noch nicht wissen, ob eine individuelle Arbeit der richtige nächste Schritt ist. Themen und Termine gebe ich jeweils bekannt.
Nachsorge & Stabilisierung
Veränderung endet nicht mit der letzten Sitzung. Nach einer intensiven Phase — therapeutisch oder im Neurofeedback — ist es oft sinnvoll, nicht sofort ganz aufzuhören, sondern das Erreichte im Alltag zu verankern.
Dafür gibt es die Nachsorge: Einzeltermine in größeren Abständen, kurze Stabilisierungseinheiten, Reflexion von Alltagssituationen — oder eine erneute Einordnung, wenn Belastung wieder zunimmt.
So bleibt das, was Sie erarbeitet haben, tragfähig — in Beruf, Beziehung und Alltag. Termine sind in der Praxis oder, für bestehende Klientinnen und Klienten, auch telefonisch und per Video möglich.
Nächster Schritt
Sie müssen nicht wissen, welche Form zu Ihnen passt — das herauszufinden ist meine Aufgabe. Ein erstes Gespräch ist ein ruhiger Anfang: Sie erzählen so viel, wie Sie möchten, und wir schauen gemeinsam, welcher Weg für Sie sinnvoll ist.
Die therapeutische Arbeit in meiner Praxis erfolgt im Rahmen der Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

